Ein Hafen für unser aller Zukunft!

Klimaschutz braucht Moorschutz und Biodiversität!

Die hier zu sehenden Moorflächen sollen zerstört werden.

 

 

 

 

 

 

 

Worum geht es?

 

Es geht um die von der Rostock Port GmbH betriebene sog. Flächenbevorratung, also um neue Flächen, die mittel- bis langfristig für die Erweiterung von Flächen für den Umschlag, insbesondere aber für sog. hafenaffine Industrieansiedlungen reserviert werden sollen.

Dabei wird ein sog. externen Flächenbedarf von 660 ha, davon 430 ha für sog. hafenaffine Industrie  geltend gemacht (BMC-Gutachten Evaluierung Erweiterungsflächen 2016, Seite 2 ff). Nur ein geringerer Teil der beanspruchten Flächen ist dabei tatsächlich für den an die Kaikante gebundenen Hafenumschlag vorgesehen. Dafür sollen 82 Hektar Moorfläche zerstört werden. Der letzte Rest des ehemals großen Küstenüberflutungsmoores wäre damit beseitigt.

Die Seehafenerweiterung soll vor allem im Bereich der Oldendorfer Tannen (Erweiterungsflächen West) und im Bereich der Mündung des Peezer Baches (Erweiterungsfläche Ost) im Bereich des jetzigen Chemiehafens und nördlich sowie östlich davon - stattfinden.

Das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Peezer Bach“ beiderseits des Mündungsbereichs des Peezer Baches mit einer Flächenausdehnung von 163 ha wird in einem Umfang von ca. 106 ha durch die Seehafenerweiterung direkt zerstört werden. Damit wären massive Eingriffe in wichtige Naturschutzgüter verbunden.

Zur Zeit finden dazu die Vorbereitungen für ein Raumordnungs-/ Raumplanungsverfahren statt. Parallell zum Raumordnungsverfahren will die Stadt Rostock den Flächennutzungsplan für das getroffene Gebiet so ändern, dass die von Rostock Port GmbH vorgesehene Hafenerweiterung planerisch abgesichert wird.

Rostock Port GmbH gehört zu 74,9 % der Hansestadt Rostock und zu 25,1 % dem Land Mecklenburg-Vorpommern.

Hier finden Sie...

 

So sieht es derzeit aus. Nördlich der Mündung des Peezer Baches die sog. Spülfelder.

So soll das Mündungsgebiet des Peezer Baches verändert werden. (Quelle: Seehafengutachten)

So sieht es derzeit in Krummendorf aus.

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So soll im sog. Erweiterungsgebiet West Krummendorf verändert werden. (Quelle Seehafengutachten)

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BUND-Flyeraktion: Kein Hafenausbau auf Kosten von Klima & Natur

 

Fachbeiträge, Medienberichte

Bei Interesse an Artikeln hinter einer Bezahlschranke bitte Mail an mail [at ] zukunftshafen-rostock.de

Moor muss nass! Über Moore als CO2-Speicher in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Artikel aus der ZEIT vom 10. März 2022

Über die Wiedervernässung von Mooren und die Entwicklung von Paludikultur in Vorpommern. https://www.zeit.de/2022/11/moore-renaturierung-klimaschutz-klimawandel/komplettansicht


„Uns rennt die Zeit davon“
KATAPULT M-V vom 2. 2. 2022


weitere Fachbeiträge

Betroffen sind die Naturschutzflächen

Screenshot 2022 08 29 at 11 19 25 karte europaeische schutzgebiete

Quelle: https://www.lung.mv-regierung.de/dateien/liste_ggb.pdf, dazu die Karte  europäische Schutzgebiete

 

  • Naturschutzgebiet N 32 Heiligensee und Hütelmoor 543 ha
  • Naturschutzgebiet N 44 Schnatermann 54 ha
  • Naturschutzgebiet N 243 Radelsee 217 ha

Quelle: https://www.lung.mv-regierung.de/dateien/liste_nsg.pdf

  • Landschaftsschutzgebiet L 110 Rostocker Heide 5.300 ha
  • Landschaftsschutzgebiet L 127 Peezer Bach 160 ha

Quelle: https://www.lung.mv-regierung.de/dateien/liste_lsg.pdf

Screenshot 20220914 124528

Karten zu den Schutzgebieten finden Sie hier. https://www.lung.mv-regierung.de/insite/cms/umwelt/natur/schutzgebiete_portal/schutzgebiete_karten.htm

Hafenrundfahrt

Bootsfahrt von Schmarl zu den Oldendorfer Tannen und in die Mündung des Peezer Baches am 25. September 2022                                                

2022 09 25 007 kl

 mit Nicola Boll und Gerhard Bley

2022 09 25 059 kl                                                                                                                                                          

 

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