Ein Hafen für unser aller Zukunft!

Klimaschutz braucht Moorschutz und Biodiversität!

Die hier zu sehenden Moorflächen sollen vollständig überbaut werden.

 

 

 

 

 

 

 

 

Worum geht es?

Es geht um die von der Rostock Port GmbH betriebene sog. Flächenbevorratung, also um Flächen, die mittel- bis langfristig für die Erweiterung von Flächen für den Umschlag, insbesondere aber für sog. hafenaffine Industrieansiedlungen reserviert und genutzt werden sollen. Nur ein geringer Teil der beanspruchten Flächen ist tatsächlich für den an die Kaikante gebundenen Hafenumschlag vorgesehen. Rostock Port GmbH gehört zu 75 % der Hansestadt Rostock und zu 25 % dem Land Mecklenburg-Vorpommern.

Die Seehafenerweiterung soll vor allem im Bereich der Oldendorfer Tannen (Erweiterungsflächen West)l und im Bereich der Mündung des Peezer Baches (Erweiterungsfläche Ost) im Bereich des jetzigen Chemiehafens und nördlich sowie östlich davon - stattfinden.

Damit wären massive Eingriffe in wichtige Naturschutzgüter verbunden.  Warum ist das Mündungsgebiet des Peezer Baches so wertvoll?

Zur Zeit finden dazu die Vorbereitungen für ein Raumordnungs-/ Raumplanungsverfahren statt. Zum Raumplanungsverfahren gibt es hier eine verständliche Darstellung unter besonderer  Berücksichtigung des Seehafens Rostock.

Parallell zum Raumordnungsverfahren will die Stadt Rostock den Flächennutzungsplan für das getroffene Gebiet so ändern, dass die von Rostock Port GmbH vorgesehene Hafenerweiterung planerisch abgesichert wird.

So sieht es derzeit aus. Nördlich der Mündung des Peezer Baches die sog. Spülfelder.

So soll das Mündungsgebiet des Peezer Baches verändert werden. (Quelle: Seehafengutachten)

So sieht es derzeit in Krummendorf aus.

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So soll im sog. Erweiterungsgebiet West Krummendorf verändert werden. (Quelle Seehafengutachten)

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Fachbeiträge, Medienberichte

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Moor muss nass! Über Moore als CO2-Speicher in Mecklenburg-Vorpommern.

Ein Artikel aus der ZEIT vom 10. März 2022

Über die Wiedervernässung von Mooren und die Entwicklung von Paludikultur in Vorpommern. https://www.zeit.de/2022/11/moore-renaturierung-klimaschutz-klimawandel/komplettansicht


„Uns rennt die Zeit davon“
KATAPULT M-V vom 2. 2. 2022


Moor oder Hafen 
Der Rostocker Hafen soll einer der nachhaltigsten Häfen im Ostseeraum werden. Geplant ist ein Wasserstoffkraftwerk, gespeist von einem Offshore-Windparkfeld vor der Küste. Doch ist die dafür notwendige Flächenerweiterung alles andere als nachhaltig: 82 Hektar Moorfläche sollen weichen. 
KATAPULT M-V vom 19. 1. 2022

Die unbekannten Klimaschützer 
Trockengelegte Moore stoßen jährlich doppelt so viel CO2 aus wie der weltweite Flugverkehr. Die Wiedervernässung dieser Ökosysteme würde den Klimaschutz enorm voranbringen.

KATAPULT M-V vom 9. 1. 2022


Greifswald Moor Centrum

Die Universität Greifswald, die Michael Succow Stiftung und das Institut für Nachhaltige Entwicklung der Naturräume der Erde (DUENE e.V.) arbeiten am Standort Greifswald als eigenständige Institutionen mit unterschiedlicher Expertise in Bezug auf Moore. Das Greifswald Moor Centrum ist eine strategische Kooperation zwischen diesen drei Institutionen.